eHealth-Terminals im Gesundheitswesen
Service und Tipps

Gesundheitskarte

Hypercom medCompact 2.0

medCompact 2.0

medCompact 2.0 defekt nach E-Check in der Praxis

Hat das eGK-Lesegerät medCompact 2.0 nach einem E-Check keine Display Anzeige mehr und blinkt nur noch die rote LED über dem Symbol mit dem Vorhängeschloss, so ist das medCompact defekt und muss repariert bzw. ausgetauscht werden. Der Defekt entsteht, wenn das Netzteil überprüft wird, während dieses am medCompact angeschlossen ist, oder wenn der PC überprüft wird bei angeschlossenem medCompact.

Da es sich bei diesem Terminal um ein Niederspann-Gerät der Schutzklasse 3 handelt, kann der E-Check zu einer Überspannung führen, die einen Defekt verursacht.

Bei Fragen zum medCompact, Verfügbar von Austauschgeräten oder Ersatzgeräten wenden Sie sich bitte an unsere Hotline 040/84 87 87 87.

Ihr VIA DA VINCI-Service-Team

 

 

 

 

Muster Elektronische Gesundheitskarte

Muster Elektronische Gesundheitskarte

Online-Rollout Stufe 1

Der Online-Rollout Stufe 1 bezeichnet die Erprobungsphase für die Anwendung VSDM (Versichertenstammdatenmanagement) und des Basisdienstes QUES (qualifizierte elektronische Signatur). Start der Erprobungsphase ist das vierte Quartal 2015.

 

 

Testregionen Online-Rollout Stufe 1

Es wurden zwei Testregionen festgelegt sowie eine definierte Anzahl von Akteuren, die an der Erprobung der Telematikinfrastruktur im Rahmen des Online-Rollout Stufe 1 teilnehmen.

Diese sind: Leistungserbringer wie Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten und Krankenhäuser, Versicherte, Kostenträger, Leistungserbringerorganisationen, Hersteller von Komponenten und Diensten, die gematik als Betreibergesellschaft und Dienstleister für die Telematikinfrastruktur.

Die Testregion Nordwest umfasst die Bundesländer Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die Testregion Südost die Bundesländer Sachsen und Bayern. An der Erprobung werden je Region mind. 500 Heilberufler und fünf Krankenhäuser teilnehmen.

 

Erläuterung:

Das VSDM verwaltet die Versichertenstammdaten, die auf der Elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gespeichert und über die Telematikinfrastruktur zur Verfügung gestellt werden.

Über eine gesicherte Online-Verbindung (Konnektor) erfolgt direkt in der Arztpraxis eine Überprüfung und Aktualisierung der eGK. Diese Datenübertragung darf nur mit der Zustimmung des Patienten und durch berechtigte Personen erfolgen. Durch die Online-Aktualisierung der Versichertenstammdaten ist ein Austausch der Gesundheitskarten bei Adress- oder Statusänderungen nicht mehr notwendig.

Der Konnektor steuert direkt den Zugriff auf das Kartenterminal und damit auf die Gesundheitskarten und stellt die Dienste für die Authentifizierung bereit. Das Kartenterminal basiert dabei auf der Hardware der zertifizierten eHealth-BCS-Terminals, mit denen die Arztpraxen im Rahmen des eGK Basis-Rollout in den Jahren 2009 bis 2011 ausgestattet wurden. Zur Anbindung an den Konnektor erhalten die eHealth-Terminals eine Aktualisierung der Firmware und die Erweiterung einer Schnittstelle zum Konnektor.

Der Basisdienst QUES, qualifizierte elektronische Signatur dient der Erstellung signierter Dokumente durch Leistungserbringer (Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser) mit Hilfe des Heilberufsausweises (HBA)

 

Die gematik hat eine Informationsbroschüre Erprobung Online-Rollout (Stufe 1) herausgegeben:

EinsendeformularInformationsbroschüre Erprobung Online-Rollout (Stufe 1)

 

→ Zur Webseite www.gematik.de

 

VIA DA VINCI.dialog GmbH

 

Das E-Health-Gesetz

Das E-Health Gesetz wurde vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) auf den Weg gebracht, um die Digitalisierung des Gesundheitswesens zu forcieren. Der erste Schritt zur Digitalisierung wurde mit der Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte realisiert, die seit dem 1. Januar 2015 die bisherige Krankenversichertenkarte (KVK) abgelöst hat.

Die bisherige Nutzung der Gesundheitskarte unterscheidet sich bislang jedoch nicht von der KVK, bietet jedoch potentiell mehr Möglichkeiten, die nun mit verbindlichen Terminierungen des E-Health Gesetzes umgesetzt werden sollen. Mit dem E-Health Gesetz soll ebenfalls die digitale Kommunikation zwischen Ärzten und Krankenhäusern gefördert sowie der sogenannte Medikationsplan für Patienten eingeführt werden.

 

Die wesentlichen Eckpunkte des E-Health-Gesetzes:

  1. Patienten, denen mindestens drei Medikamente gleichzeitig verordnet werden, haben ab Oktober 2016 einen Anspruch auf einen papierbasierten Medikationsplan. Dieser soll später auch über die eGK abrufbar sein.
  2. Ärzte, die einen Medikationsplan erstellen, erhalten dafür eine Vergütung
  3. Neben den Hausärzten können auch Fachärzte einen Medikationsplan erstellen
  4. Die Nutzung der auf der eGK gespeicherten Notfalldaten wird erweitert. Danach sollen diese Daten nicht nur in einer Notfallsituation auslesbar sein sondern mit Einverständnis des Patienten auch bei der Regelversorgung.
  5. Die gematik wird verpflichtet, einen Beirat (bestehend aus Patientenvertretern, Vertreter der Länder, Vertreter der IT-Industrie, die Bundesdatenschutzbeauftragte und die Patientenbeauftragte der Bundesregierung)  einzurichten, der bei wichtigen Entscheidungen gehört werden muss.
  6. Der Online-Abgleich der Versichertenstammdaten soll ab Juli 2016 flächendeckend eingeführt werden. Ärzte, die hier nicht teilnehmen erhalten ab 1. Juli 2018 eine Kürzung der Vergütung.
  7. Für elektronisch sicher übermittelte Briefe erhalten Ärzte eine Vergütung von 55 Cent. (Gilt nur für die Jahre 2016 und 2017), für elektronisch versandte Entlassbriefe erhalten Krankenhäuser eine Vergütung von einem Euro.

 

Der vollständige Gesetzentwurf zum E-Health Gesetz:

Einsendeformular

Gesetzentwurf für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen

 

Links zum Thema:

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

www.eHealth.com

www.aok-bv.de

 

 

VIA DA VINCI.dialog GmbH

 

eGK Basis-Rollout

Muster Elektronische Gesundheitskarte

eGK Basis-Rollout Elektronische Gesundheitskarte

Der eGK Basis-Rollout war der erste Schritt zur Einführung der neuen Elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in Deutschland. Ab Oktober 2011 erhielten die Versicherten in Deutschland von Ihrer Krankenkasse die neue Karte mit Foto. Seit dem 1. Januar 2015 hat die alte Krankenversichertenkarte (KVK) ihre Gültigkeit verloren.

Mit der neuen Gesundheitskarte stehen folgende Anwendungen zur Verfügung:

Versichertenstammdaten

Auf der Elektronischen Gesundheitskarte sind die administrativen Daten der Versicherten gespeichert. Dazu gehören z.B. Name, Adresse, Geburtsdatum, Versichertenstatus und Zuzahlungsstatus. Die Gesundheitskarte dient als Nachweis , dass der Patient versichert ist und ist Grundlage für die Abrechnung ärztlicher Leistungen.

Europäische Krankenversichertenkarte

Die Europäische Krankenversichertenkarte zur Behandlung im Ausland befindet sich auf der Rückseite der Gesundheitskarte und ist ein reiner Sichtausweis. Kinder unter 15 Jahren und Personen, die an der Erstellung des Fotos nicht mitwirken können, wie z.B. ältere, bettlägerige Personen, sind von der Fotopflicht befreit.

Lichtbild

Neu auf der Elektronischen Gesundheitskarte ist das Lichtbild des Versicherten. Damit soll verhindert werden, dass die Karten missbräuchlich verwendet wird.

Ausstattung der Arztpraxen mit Lesegeräten für die Elektronische Gesundheitskarte

Die Leistungserbringer Arztpraxen, Zahnärzte und Krankenhäuser wurden zwischen 2009 und 2011 mit neuen Lesegeräten, den sogenannten eHealth-BCS-Terminals ausgestattet. hierzu zählten stationäre Lesegeräte für den täglichen Praxisbetrieb und mobile Lesegeräte für ambulante Dienste und Hausbesuche. Zu den stationären Lesegeräten gehört ebenso eine PC-Tastatur mit integriertem Kartenleser für die eGK. Diese Geräte wurden in aufwändigen Zulassungsverfahren von der gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH), dem BSI und dem TÜV zertifiziert und unterliegen den zuvor spezifizierten Sicherheitsstandards.

Für die Anschaffung der Lesegeräte im Rahmen des eGK Basisrollouts erhielten alle Praxen eine Kostenerstattung von den Krankenkassen

 

VIA DA VINCI.dialog GmbH

 

Quelle: gematik

Muster Elektronische Gesundheitskarte

Elektronische Gesundheitskarte

Neue Versichertenkarten eGK werden nicht gelesen?

Aktuell erreichen uns Meldungen aus Arzt- und Zahnarztpraxen, dass neu ausgegebene Elektronische Gesundheitskarten (eGK) von den Chipkarten-Lesegeräten nicht erkannt werden und dadurch eine Erfassung im Praxisverwaltungsprogramm nicht möglich ist.

Bei den von den Krankenkassen zum Jahresende 2014 herausgegebenen Karten handelt es sich um eGK´s, die bereits das ab 1.1.2015 geltende Format haben. Um diese Karten einlesen zu können, ist eine Anpassung in den Praxisverwaltungsprogrammen (PVS) notwendig. Einige Softwarehäuser arbeiten zur Zeit noch an der Umsetzung der Änderungen, die dann mit einem aktuellen Update in den Praxen eingespielt werden.

Bei Problemen sollten die Praxen daher zunächst mit Ihrem Softwarehaus oder Softwarebetreuer Kontakt aufnehmen und gegebenenfalls ein entsprechendes Update anfordern.

Da die alten Krankenversichertenkarten ab dem 1.1.2015 ungültig sind, werden Patienten, die noch keine neue Gesundheitskarte mit Foto haben, zur Zeit mit der neuen eGK versorgt.

 

Haben Sie Fragen zur Gesundheitskarte? Rufen Sie uns an, wir helfen gerne telefonisch weiter!

VIA DA VINCI Service-Hotline: Tel. 040 / 84 87 87 87

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Freitags                           von 8.30 Uhr bis 15.00 Uhr