eHealth-Terminals im Gesundheitswesen
Service und Tipps

Aktuelles zur Elektronischen Gesundheitskarte

Muster Elektronische Gesundheitskarte

Muster Elektronische Gesundheitskarte

 

 

 

 

 

3. Mai 2017

Finanzierung der Telematik Infrastruktur

KBV und GKV einigen sich auf die Finanzierungspauschalen für den Online-Rollout und die Telematik Infrastruktur

Demnach erhalten Praxen Pauschalen für die Anschaffung der Konnektoren, der Lesegeräte und der Installation:

Gemeinsame Presseerklärung von KBV GKV:

Gem_PM_2017-05-03_Infrastruktur

 

 

 

28. Juli 2015

Feldtests zur Online-Nutzung der Elektronischen Gesundheitskarte verzögert

Die Feldtests zur Online-Erprobung der Elektronischen Gesundheitskarte, bei denen die Telematik-Infrastruktur mit Arztpraxen und Krankenhäusern im Echtbetrieb getestet werden sollten, verzögern sich.

Die notwendige dafür notwendige Hardware, wie z.B. die Konnektoren, können nicht rechtzeitig zum ursprünglich geplanten Iv. Quartal zur Verfügung gestellt werden.

Zum Artikel im Online-Portal www.eHealth-com.eu

 

 

23. Juli 2015

Mobiles Kartenlesegerät medMobile abgekündigt

Mobiles Lesegerät Hypercom medMobile

Mobiles Lesegerät medMobil

Der Hersteller Verifone hat das mobile Lesegerät für die Gesundheitskarte, das medMobile offiziell abgekündigt. Der Support wird zum 1. Dezember 2016 eingestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

22. Juli 2015

eGK – Online-Aktualisierung der Versichertenstammdaten

Ein wesentlicher Bestandteil der zukünftigen Telematikinfrastruktur des Gesundheitswesens ist die Online-Aktualisierung der Versichertenstammdaten auf der Elektronischen Gesundheitskarte (eGK). Diese Funktion soll verhindern, dass bei Adressänderungen der Versicherten eine neue Gesundheitskarte produziert werden muss.

Zukünftig meldet der Versicherte seiner Krankenkasse den Umzug. Die neue Adresse wird erfasst und im System eingepflegt. Beim nächsten Arztbesuch erfolgt dann mit dem Lesen der Karte ein Online-Abgleich und die Aktualisierung.

Dies führt zum Einen zu Einsparungen bei den Krankenkassen durch geringere Produktionskosten, zum Anderen zu erhöhter Sicherheit für die Patienten, da die Zustellung der neuen Gesundheitskarte auf dem Postweg entfällt und der Versicherte in der Arztpraxis eine unbefugt erfolgte Umzugsmeldung sofort bemerken würde.

 

29. Mai 2015

E-Health-Gesetz vom Bundeskabinett verabschiedet

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch, den 27. Mai 2015 den Entwurf zum eHealth-Gesetz gebilligt, so dass der Gesetztentwurf nun in die parlamentarische Abstimmung geht.

Eckpunkte des E-Health-Gesetzes

  1. Patienten, denen mindestens drei Medikamente gleichzeitig verordnet werden, haben ab Oktober 2016 einen Anspruch auf einen papierbasierten Medikationsplan. Dieser soll später auch über die eGK abrufbar sein
  2. Ärzte, die einen Medikationsplan erstellen, erhalten dafür eine Vergütung
  3. Neben den Hausärzten können auch Fachärzte einen Medikationsplan erstelle
  4. Die Nutzung der auf der eGK gespeicherten Notfalldaten wird erweitert. Danach sollen diese Daten nicht nur in einer Notfallsituation auslesbar sein sondern mit Einverständnis des Patienten auch bei der Regelversorgung.
  5. Die gematik wird verpflichtet, einen Beirat (bestehend aus Patientenvertretern, Vertreter der Länder, Vertreter der IT-Industrie, die Bundesdatenschutzbeauftragte und die Patientenbeauftragte der Bundesregierung)  einzurichten, der bei wichtigen Entscheidungen gehört werden muss.
  6. Der Online-Abgleich der Versichertenstammdaten soll ab Juli 2016 flächendeckend eingeführt werden. Ärzte, die hier nicht teilnehmen erhalten ab 1. Juli 2018 eine Kürzung der Vergütung.
  7. Für elektronisch sicher übermittelte Briefe erhalten Ärzte eine Vergütung von 55 Cent. (Gilt nur für die Jahre 2016 und 2017), für elektronisch versandte Entlassbriefe erhalten Krankenhäuser eine Vergütung von einem Euro.

 

 

Einsendeformular

Gesetzentwurf für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen

 

 

 

21. Mai .2015

Rollout Phasen der eGK

1. Basis-Rollout

Der Basis-Rollout war der erste Schritt zur Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte.  Ab Oktober 2011 erhielten die Versicherten von Ihrer Krankenkasse die neue Karte mit Foto. Die alte Krankenversichertenkarte verlor zum 1.1.2015 ihre Gültigkeit. Mit der neuen Gesundheitskarte stehen nun zwei Anwendungen zur Verfügung:

 

In Vorbereitung:

2. Online-Rollout (Stufe 1)

– Online-Überprüfung der Versichertenstammdaten / Aktualisierung

3. Online-Rollout (Stufe 2)

– Notfalldatenmanagement (NFDM)

– Sichere Kommunikation zwischen Leistungserbringern (Ärzte, Krankenhäuser)

– Migration von Gesundheitsdatendiensten in die Telematikinfrastruktur am Beispiel der elektronischen Fallakte (eFA)

– Datenmanagement zur Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)

 

Quelle: gematik

 

16.Januar 2015

GKV hebt Finanzsperre für die gematik auf

Laut Pressemitteilung der GKV, dem Spitzenverband der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, wurde nach dem Bekanntwerden des Referentenentwurfes für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen, die Finanzsprre für die gematik aufgehoben.

Die GKV hat mit der Pressemeldung eine Erklärung zur eGK verabschiedet und veröffentlicht.

→ Zur Pressemeldung des GKV vom 16. Januar 2015

 

 

14. Januar 2015

Referentenentwurf eines Gesetztes für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen

Der Referentenentwurf vom 13. Januar 2015 legt nun konkrete Termine für einzelne Entwicklungsstufen der Telematik-Infrastruktur im deutschen Gesundheitswesen fest. Gleichzeitig werden Sanktionen gegen die verantwortlichen Gremien festgelegt, die bei Nichteinhaltung der Termine greifen. Unter anderem wird nun der 30.6.2016 als verbindlicher Termin für den bundesweiten Abgleich der Versichertenstammdaten von Arztpraxen und Krankenhäusern genannt.

Download PDF →Referentenentwurf eHealth-Gesetz vom 13. Januar 2015

 

 

9.1.2015

Neue Richtlinien für die Formularbedruckung

Ab dem 1.1.2015, in Teilen bereits seit dem 1.10.2014 gelten neue Anforderungen für die Bedruckung vertragsärztlicher Formulare. Zu den Änderungen und Anforderungen haben wir einen gesonderten Beitrag erstellt:

Formulardruck in Arztpraxen ab 1.1.2015

 

 

8.1.2015 Krankenkassen verweigern Zahlung an die gematik

Nach einem Bericht von Spiegel Online erhöht der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) den Druck auf die gematik für die Projektentwicklung der Gesundheitskarte. Die Zahlung des Jahresbeitrags der GKV für das Jahr 2015 in Höhe von 60 Mio Euro an die gematik wurde zunächst zurückgestellt.

→ Zum vollständigen Artikel

 

 

16.12.14 Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. fordert rasche Umsetzung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK)

In einem am 8.12.14 veröffentlichten Positionspapier ruft das APS die Parteien dazu auf, Zitat: „die elektronische Gesundheitskarte (eGK) zum Ausbau der Patientensicherheit, der Patientenautonomie und zur Verbesserung der Versorgungsqualität ohne weitere Verzögerung im Rahmen der vorgegebenen erarbeiteten Zielsetzung einzuführen“ Zitat Ende, Seite 5/13.

Nach eigenen Angaben ist das Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) ein Netzwerk, das sich für eine sichere Gesundheitsversorgung in Deutschland einsetzt. Beteiligte aus allen Gesundheitsberufen und -institutionen, Patientenorganisationen und Interessierte haben sich zusammengeschlossen, um in gemeinsamer Verantwortung konkrete Lösungsvorschläge zur Steigerung der Patientensicherheit im medizinisch-pflegerischen Versorgungsalltag zu entwickeln, die als Handlungsempfehlungen allen Akteuren im Gesundheitswesen zur Verfügung stehen.

→ Download PDF APS_Positionspapier

 

 

28.11.2014 Antwort der Bundesregierung auf kleine Anfrage der Linken zur eGK

Die Partei DIE LINKE hat am 29.10.14 eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt: Mögliche Datenschutzprobleme und technische Unsicherheiten bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte

Nun liegt die Antwort der Bundesregierung vor. Die Anfrage der LINKEN beinhaltet 58 Fragestellungen zu unterschiedlichen Themen wie Kosten, Datenspeicherung, Verschlüsselungstechnologien und geplante Anwendungen im Rahmen der Gesundheitskarte.

Wir stellen die beiden vollständigen Dokumente der entsprechenden Drucksachen des Deutschen Bundestages hier als PDF-Download zur Verfügung:

Anfrage DER LINKEN zur eGK Oktober 2014

Antwort der Bundesregierung auf Anfrage DER LINKEN

 

 

25.11.2014 Entwurf zum eHealth-Gesetz auf Agenda des Gesundheitsministeriums

Laut Ärztezeitung soll bereits im Dezember ein Entwurf dazu vorliegen. Das Projekt Elektronische Gesundheitskarte wird in der nächsten Stufe um den Abgleich der Versichertenstammdaten in den Arztpraxen und elektronische Kommunikation zwischen Leistungserbringern erweitert.

Entsprechende Tests, an denen in zwei Testregionen Arztpraen, Zahnarztpraxen und Krankenhäuser auf freiwilliger Basis teilnehmen,  sind für 2015 vorgesehen.

→ zum Online-Artikel der Ärztezeitung

 

 

17.11.14 500 Ärzte sind in der eGK-Testregion Nordwest dabei

Laut Bericht des Onlineportals der Ärztezeitung haben sich  500 Ärzte bereit erklärt, in der Testregion Nordwest an den für Mitte 2015 geplanten Online-Tests der eGK teilzunehmen. Im Mittelpunkt steht zunächst das Versichertenstammdaten-Management. Dabei soll über eine bis dahin geschaffene Telematik-Infrastruktur direkt aus der Arztpraxis heraus online überprüft werden, ob die Daten der Versichertenkarte auf dem aktuellen Stand sind.

→ Zum vollständigen Artikel auf www.aerztezeitung.de

 

12.11.14:  Neue Versichertenkarten eGK werden nicht gelesen?

Aktuell erreichen uns Meldungen aus Arzt- und Zahnarztpraxen, dass neu ausgegebene Elektronische Gesundheitskarten (eGK) von den Chipkarten-Lesegeräten nicht erkannt werden und dadurch eine Erfassung im Praxisverwaltungsprogramm nicht möglich ist.

Bei den von den Krankenkassen zum Jahresende 2014 herausgegebenen Karten handelt es sich um eGK´s, die bereits das ab 1.1.2015 geltende Format haben. Um diese Karten einlesen zu können, ist eine Anpassung in den Praxisverwaltungsprogrammen (PVS) notwendig. Einige Softwarehäuser arbeiten zur Zeit noch an der Umsetzung der Änderungen, die dann mit einem aktuellen Update in den Praxen eingespielt werden.

Bei Problemen sollten die Praxen daher zunächst mit Ihrem Softwarehaus oder Softwarebetreuer Kontakt aufnehmen und gegebenenfalls ein entsprechendes Update anfordern.

Da die alten Krankenversichertenkarten ab dem 1.1.2015 ungültig sind, werden Patienten, die noch keine neue Gesundheitskarte mit Foto haben, zur Zeit mit der neuen eGK versorgt.

 

24.10.14: Änderung der Bedruckungsrichtlinien für Praxisformulare ab 1.10.14

Seit dem 1.10.2014 gelten neue KBV-Richtlinien bezüglich der Bedruckung von Praxisformularen in Arztpraxen. Werden kassenärztliche Formulare im Direktdruckverfahren (ohne PC) bedruckt, fehlen einige Werte, die zur Abrechnung mit der Kassenärztlichen Vereinigung benötigt werden.

Dies betrifft jedoch nur niedergelassene Ärzte, Zahnärzte sind nicht davon betroffen.

Um den Ausdruck der zusätzlichen Werte zu gewährleisten, sind Softwareänderungen in den Lesegeräten erforderlich, die jedoch einer neuen Zulassung bei gematik und BSI erfordern. Die Hersteller CCV Celectronic und Ingenico Healthcare haben uns bestätigt, dass aus Kostengründen keine Softwareanpassung bei den Terminals vorgenommen wird. Dies betrifft die für den Direktdruck geeigneten Lesegeräte CARD STAR/medic2 (stationäres Lesegerät) sowie die mobilen Lesegeräte CARD STAR/memo3, ORGA 920 M Plus eGK sowie ORGA 930 M eGK.

 

 

Elektronische Gesundheitskarte - eGK

Elektronische Gesundheitskarte

13. Oktober 2014: Ab 1. Januar 2015 gilt nur noch die Elektronische Gesundheitskarte

Ende diesen Jahres verliert die alte Krankenversichertenkarte (KVK) Ihre Gültigkeit. Laut Beschluss von KBV und GKV (gesetzliche Krankenversicherung) werden Arztpraxen  ab dem 1. Januar 2015 nur noch Patienten mit der neuen Gesundheitskarte (eGK) annehmen. Ist die Behandlung von Patienten ohne eGK nicht verschiebbar, muss innerhalb von 10 Tagen eine gültige eGK nachgereicht werden. Ansonsten dürfe Ärzte und Psychotherapeuten eine Privatvergütung verlangen.

Legt der Patient bis zum Quartalsende eine gültige eGK vor, muss der Arzt dem Patienten das Geld zurückzahlen.

Das Foto auf der eGK dient übrigens der Identifikation des Patienten. Ist eineIdentifikation nicht möglich, darf die Praxis die Karte nicht einlesen. Ist aufgrund des Alters (bei Kindern unter 15 Jahren) oder bei Patienten mit Pflegestufe, so bezieht sich die Überprüfung auf die sonstigen optischen Merkmale wie Alter und Geschlecht.

Eine vollständige Praxisinformation rund um die Anwendung der elektronischen Gesundheitskarte gibt es unter http://www.kbv.de/html/6505.php

 

31. Juli 2014:  Telekom sucht 500 Ärzte für eGK Testregionen

Die Telekom HealthCare Solutions sucht für die Region Bayern/ Sachsen 500 Ärzte, die an Tests für die Online-Anwendungen der Elektronischen Gesundheitskarte teilnehmen. Gesucht werden hierfür Arztpraxen, die eines der Praxisverwaltungssysteme FREY, FREY S3 oder medatixx nutzen, Zahnärzte, die mit den Programmen DENS, FREY ADV, Dampsoft oder Computer konkret arbeiten und Psychotherapeuten, die PsyPrax verwenden.

Für die Teilnahme an den Tests werden die Praxen pauschal vergütet. Der Start der Online-Tests ist für das 2. Quartal 2015 vorgesehen.

→ Zur Pressemeldung der Telekom 

 

29. Juli 2014:  QM Basis, Qualitätsmanagement für Zahnärzte

QM-Basis - Qualitätsmanagement in Zahnarztpraxen

QM-Basis – Qualitätsmanagement in Zahnarztpraxen

Nach § 135a Abs. 2 Nr. 2 SGB sind alle an der vertragszahnärztlichen Versorgung teilnehmenden Zahnärzte und zahnärztlichen Einrichtungen verpflichtet, ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement einzuführen und weiterzuentwickeln.

Mithilfe der Qualitätsmanagement Software QM-Basis organisieren Sie Ihre Zahnarztpraxis entsprechend den Anforderungen der DIN-Norm DIN EN ISO 9001:2000.

→ Mehr zu QM-Basis jetzt in unserem Online-Shop

 

 

27. Juni 2014:  Expertentagung zum Thema Elektronische Gesundheitskarte

Bei einer Tagung der Kassenärztlichen Vereinigung sollen IT-Spezialisten, Datenschützer und Mediziner zum Thema zu Wort kommen. Das Hamburger Abendblatt berichtet heute zum derzeitigen Stand des eGK-Projektes.

→ Zum Artikel im Hamburger Abendblatt vom 26. Juni 2014

 

16. Juni 2014:  Erst wenige Anmeldungen zur Teilnahme an Online-Tests

Nach einem Bericht der Ärzte Zeitung haben sich in der Testregion Süd erst knapp 500 Arztpraxen für die Teilnahme an den Online-Tests für die elektronische Gesundheitskarte eGK angemeldet. Dadurch werden Verzögerungen im Zeitplan des Online-Rollouts erwartet.

→ Zum Artikel