eHealth-Terminals im Gesundheitswesen
Service und Tipps

Krankenversichertenkarte

Das Cherry ST-2052 ist ein MKT+ Kartenleser. Mit diesem Kartenlesegerät kann die  eGK1 und eGK2 (elektronische Gesundheitskarte) in das Praxisprogramm eingelesen werden.

Das ST-2052 ist zertifiziert für die digitale Signatur.

Zur Online-Bestellung

Das Cherry ST-2052 ist mit folgenden Praxisprogrammen kompatibel: Kompatibilität Cherry ST-2052

Das ST-2052 Terminal zum Lesen der eGK ist bis zur Online-Phase der eGK Gesundheitskarte (auch der neuen Kartengeneration GK2) die clevere Alternative zum Einlesen der Versichertenkarten und entpuppt sich danach als kleiner Allrounder, der sich bequem für elektronische Signaturen oder Home Banking einsetzen lässt.

Der USB-Chipkartenleser kann aufgrund seines hohen Gewichts und sicheren Standes ganz einfach mit einer Hand bedient werden. Das Gerät muss vom Hersteller des Praxis-Verwaltung-Programms oder Krankenhaus-Informationssystem freigegeben sein, um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können.

Neben dem Einlesen der eGK bietet das MKT+ Terminal ST-2052 einen weiteren Zusatznutzen. Hierbei geht es um die Frage, ob die Sammelerklärung mit einem für die Qualifizierte Elektronische Signatur zugelassenem eHealth BCS Terminal signiert werden sollte.

In dem „Leitfaden Anforderungen an Hard- und Software in der Praxis“ weist die KBV darauf hin, dass die Nutzung von Onlinediensten bei Existenz eines Internet-Zugangs über einen dedizierten Internet-Rechner erfolgen sollte.Dieser Rechner sollte nach Möglichkeit keine Verbindung zum Praxisnetz und den Rechnern mit den Patientendaten haben. Somit verbietet sich der PC an dem üblicherweise das BCS Terminal angeschlossen ist als der Punkt an dem die Sammelrechnung signiert und versendet wird. Daher empfiehlt sich ein preiswertes Signaturterminal als Zweitgerät. Dieses kann als MKT+ Terminal zum Quartalsbeginn oder anderen Stoßzeiten auch zum Einlesen der eGK verwendet werden.

Des Weiteren kann dieses Terminal auch für die Portallösungen verschiedener Kassenärztlichen Vereinigungen mit einem HBA oder einer anderen Chipkarte verwendet werden. Auch diverse Projekte mit sicheren Arztbriefen, dem Erstellen von Befunden oder eDokumentation (u.a. für Koloskopie, DMP) und nicht zu vergessen das sichere Homebanking HBCI können mit diesem Gerät umgesetzt werden.

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eGK Basis-Rollout

Muster Elektronische Gesundheitskarte

eGK Basis-Rollout Elektronische Gesundheitskarte

Der eGK Basis-Rollout war der erste Schritt zur Einführung der neuen Elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in Deutschland. Ab Oktober 2011 erhielten die Versicherten in Deutschland von Ihrer Krankenkasse die neue Karte mit Foto. Seit dem 1. Januar 2015 hat die alte Krankenversichertenkarte (KVK) ihre Gültigkeit verloren.

Mit der neuen Gesundheitskarte stehen folgende Anwendungen zur Verfügung:

Versichertenstammdaten

Auf der Elektronischen Gesundheitskarte sind die administrativen Daten der Versicherten gespeichert. Dazu gehören z.B. Name, Adresse, Geburtsdatum, Versichertenstatus und Zuzahlungsstatus. Die Gesundheitskarte dient als Nachweis , dass der Patient versichert ist und ist Grundlage für die Abrechnung ärztlicher Leistungen.

Europäische Krankenversichertenkarte

Die Europäische Krankenversichertenkarte zur Behandlung im Ausland befindet sich auf der Rückseite der Gesundheitskarte und ist ein reiner Sichtausweis. Kinder unter 15 Jahren und Personen, die an der Erstellung des Fotos nicht mitwirken können, wie z.B. ältere, bettlägerige Personen, sind von der Fotopflicht befreit.

Lichtbild

Neu auf der Elektronischen Gesundheitskarte ist das Lichtbild des Versicherten. Damit soll verhindert werden, dass die Karten missbräuchlich verwendet wird.

Ausstattung der Arztpraxen mit Lesegeräten für die Elektronische Gesundheitskarte

Die Leistungserbringer Arztpraxen, Zahnärzte und Krankenhäuser wurden zwischen 2009 und 2011 mit neuen Lesegeräten, den sogenannten eHealth-BCS-Terminals ausgestattet. hierzu zählten stationäre Lesegeräte für den täglichen Praxisbetrieb und mobile Lesegeräte für ambulante Dienste und Hausbesuche. Zu den stationären Lesegeräten gehört ebenso eine PC-Tastatur mit integriertem Kartenleser für die eGK. Diese Geräte wurden in aufwändigen Zulassungsverfahren von der gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH), dem BSI und dem TÜV zertifiziert und unterliegen den zuvor spezifizierten Sicherheitsstandards.

Für die Anschaffung der Lesegeräte im Rahmen des eGK Basisrollouts erhielten alle Praxen eine Kostenerstattung von den Krankenkassen

 

VIA DA VINCI.dialog GmbH

 

Quelle: gematik