eHealth-Terminals im Gesundheitswesen
Service und Tipps

Basis-Rollout

Muster Elektronische Gesundheitskarte

Muster Elektronische Gesundheitskarte

Online-Rollout Stufe 1

Der Online-Rollout Stufe 1 bezeichnet die Erprobungsphase für die Anwendung VSDM (Versichertenstammdatenmanagement) und des Basisdienstes QUES (qualifizierte elektronische Signatur).

 

 

 

Download – Info-Broschüre der gematik:

→ Digitale Vernetzung des Deutschen Gesundheitswesens

 

Erläuterung:

Das VSDM verwaltet die Versichertenstammdaten, die auf der Elektronischen Gesundheitskarte (eGK) gespeichert und über die Telematikinfrastruktur zur Verfügung gestellt werden.

Über eine gesicherte Online-Verbindung (Konnektor) erfolgt direkt in der Arztpraxis eine Überprüfung und Aktualisierung der eGK. Diese Datenübertragung darf nur mit der Zustimmung des Patienten und durch berechtigte Personen erfolgen. Durch die Online-Aktualisierung der Versichertenstammdaten ist ein Austausch der Gesundheitskarten bei Adress- oder Statusänderungen nicht mehr notwendig.

Der Konnektor steuert direkt den Zugriff auf das Kartenterminal und damit auf die Gesundheitskarten und stellt die Dienste für die Authentifizierung bereit. Das Kartenterminal basiert dabei auf der Hardware der zertifizierten eHealth-BCS-Terminals, mit denen die Arztpraxen im Rahmen des eGK Basis-Rollout in den Jahren 2009 bis 2011 ausgestattet wurden. Zur Anbindung an den Konnektor erhalten die eHealth-Terminals eine Aktualisierung der Firmware und die Erweiterung einer Schnittstelle zum Konnektor.

Der Basisdienst QUES, qualifizierte elektronische Signatur dient der Erstellung signierter Dokumente durch Leistungserbringer (Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser) mit Hilfe des Heilberufsausweises (HBA)

 

Die gematik hat eine Informationsbroschüre Erprobung Online-Rollout (Stufe 1) herausgegeben:

EinsendeformularInformationsbroschüre Erprobung Online-Rollout (Stufe 1)

 

→ Zur Webseite www.gematik.de

 

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eGK Basis-Rollout

Muster Elektronische Gesundheitskarte

eGK Basis-Rollout Elektronische Gesundheitskarte

Der eGK Basis-Rollout war der erste Schritt zur Einführung der neuen Elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in Deutschland. Ab Oktober 2011 erhielten die Versicherten in Deutschland von Ihrer Krankenkasse die neue Karte mit Foto. Seit dem 1. Januar 2015 hat die alte Krankenversichertenkarte (KVK) ihre Gültigkeit verloren.

Mit der neuen Gesundheitskarte stehen folgende Anwendungen zur Verfügung:

Versichertenstammdaten

Auf der Elektronischen Gesundheitskarte sind die administrativen Daten der Versicherten gespeichert. Dazu gehören z.B. Name, Adresse, Geburtsdatum, Versichertenstatus und Zuzahlungsstatus. Die Gesundheitskarte dient als Nachweis , dass der Patient versichert ist und ist Grundlage für die Abrechnung ärztlicher Leistungen.

Europäische Krankenversichertenkarte

Die Europäische Krankenversichertenkarte zur Behandlung im Ausland befindet sich auf der Rückseite der Gesundheitskarte und ist ein reiner Sichtausweis. Kinder unter 15 Jahren und Personen, die an der Erstellung des Fotos nicht mitwirken können, wie z.B. ältere, bettlägerige Personen, sind von der Fotopflicht befreit.

Lichtbild

Neu auf der Elektronischen Gesundheitskarte ist das Lichtbild des Versicherten. Damit soll verhindert werden, dass die Karten missbräuchlich verwendet wird.

Ausstattung der Arztpraxen mit Lesegeräten für die Elektronische Gesundheitskarte

Die Leistungserbringer Arztpraxen, Zahnärzte und Krankenhäuser wurden zwischen 2009 und 2011 mit neuen Lesegeräten, den sogenannten eHealth-BCS-Terminals ausgestattet. hierzu zählten stationäre Lesegeräte für den täglichen Praxisbetrieb und mobile Lesegeräte für ambulante Dienste und Hausbesuche. Zu den stationären Lesegeräten gehört ebenso eine PC-Tastatur mit integriertem Kartenleser für die eGK. Diese Geräte wurden in aufwändigen Zulassungsverfahren von der gematik (Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH), dem BSI und dem TÜV zertifiziert und unterliegen den zuvor spezifizierten Sicherheitsstandards.

Für die Anschaffung der Lesegeräte im Rahmen des eGK Basisrollouts erhielten alle Praxen eine Kostenerstattung von den Krankenkassen

 

Quelle: gematik

 

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